Vergleich von Luftleckagen mit Flüssigkeitsleckagen
Zum Vergleich der tatsächlichen Flüssigkeitsleckage mit der gemessenen Luftleckage wird die "Dynamische Viskosität" herangezogen. Bei den Flüssigkeiten muss hierbei auch die tatsächliche Betriebstemperatur berücksichtigt werden, da sich die Viskosität der Flüssigkeiten mit ändern der Temperatur ebenfalls verändert.
Hier einige Beispiel-Stoffdaten:
| Stoff | Dichte [kg/m3] |
Dynamische |
|---|---|---|
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Luft bei |
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Wasser bei |
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Glycerin bei |
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Für eine reine Luft-Leckage von z.B. 4,0 cm3/min im Wasserraum bedeutet dies
- bei 20°C heissem Wasser eine Wasser-Leckage von ca. 0,07 cm3/min
- bei 80°C heissem Wasser eine Wasser-Leckage von ca. 0,20 cm3/min
- bei 100°C heissem Wasser eine Wasser-Leckage von ca. 0,25 cm3/min
Bei diesen Betrachtungen sind Verunreinigungen wie z.B. gelöster Kalk im Wasser oder sonstige Zusätze nicht berücksichtigt.
In der Realität hat sich zwischen einer Luft-Leckage und einer Wasser-Leckage ein Faktor von ca. 65 - 70 herausgestellt. Für andere Medien wie z.B. Benzin, Diesel, Öl oder Kühlmittel sieht dieser Faktor völlig anders aus. Bei Ölen können je nach Viskosität leicht Faktoren zwischen 2000 und 150000 entstehen. Hier müssen unbedingt die realen Betriebsbedingungen und die daraus resultierende dynamische Viskosität des Mediums in Betracht gezogen werden.
Ausserdem gibt es Medien wie z.B. Benzin oder diverse Kühlmittel, die bei der Berührung mit Sauerstoff ausgasen. Hier ist es eventuell notwendig, auf eine entsprechende Gasdichtheit zu prüfen.

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